Mitarbeiter Felix Schoeller

Tutorials & FAQs

Ihre Fragen. Unsere Antworten.

Willkommen in unserem S-RACE® Wissenszentrum. Unser Ziel ist es, Ihnen jederzeit praxisnahes Know-how, fundierte Expertise und hilfreiche Ressourcen bereitzustellen – kompakt, verständlich und sofort nutzbar. Über diesen digitalen Kanal stellen wir Ihnen alles zur Verfügung, was Sie zur Optimierung Ihrer Sublimationsprozesse und Arbeitsabläufe benötigen.

Hier finden Sie Anleitungen, praktische Tipps und Tricks rund um die optimale Anwendung unserer S-RACE®-Papiere, sowie schriftliche FAQs zu grundlegenden Fragen und allem, was Sie schon immer über S-RACE®-Farbsublimationspapiere S-RACE®-Farbsublimationspapiere

Wenn Sie zu Ihrem spezifischen Anliegen keine passende Antwort finden, stehen wir Ihnen selbstverständlich persönlich zur Verfügung. Über die untenstehende Schaltfläche gelangen Sie direkt zu unserem Kontaktformular – senden Sie uns dort einfach Ihre Frage.

Georg Ullrich, unser Application Technology Manager, nimmt sich Ihrem Anliegen gerne an und beantwortet es fachkundig – vielleicht sogar in einem seiner Tutorial-Videos.

Wir freuen uns auf Ihre Fragen.
Ihr Team S-RACE®
 

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Sublimationsanleitungen & Video Tutorials für Papier und Druck

Video 1

Geeignete Substrate für die Sublimation

Das Verständnis der geeigneten Substrate ist entscheidend für hochwertige Resultate im Sublimationsdruck. Das Verfahren eignet sich ausschließlich für Polyestergewebe sowie für polyesterbeschichtete, hitzebeständige Materialien wie Aluminium, Glas, Holz oder Keramik. Reine Baumwolle und andere Naturfasern sind für die Sublimation nicht geeignet. Bei Mischgeweben gilt: Je höher der Polyesteranteil, desto brillanter und detailreicher das Druckergebnis.

Da Sublimationstinten transparent sind und es keine weiße Sublimationstinte gibt, beeinflusst die Farbe des Substrats direkt das endgültige Bild. Für maximale Farbintensität und eine präzise Wiedergabe empfehlen sich daher weiße oder generell helle Materialien.

Video 2

Generische ICC-Profile

Generische ICC-Profile eignen sich nicht für den Farbsublimationsdruck, da eine präzise Farbverwaltung von allen Komponenten des Produktionsprozesses abhängt. Ein ICC-Profil muss stets für eine eindeutig definierte Systemkonfiguration erstellt werden – einschließlich Software, Druckerhardware, Tinten, Transferpapier sowie den spezifischen Sublimationsbedingungen. Bereits geringfügige Abweichungen in einem dieser Elemente können die Farbgenauigkeit, die Bildkonsistenz und die gesamte Druckqualität spürbar beeinträchtigen.

Aus diesem Grund bieten Standardprofile keine verlässliche Leistung über unterschiedliche Systeme hinweg. Anwender erzielen deutlich bessere Ergebnisse durch eine individuelle ICC-Profilierung und eine Workflow-Optimierung, die exakt auf ihre Produktionsumgebung abgestimmt ist. Dieser Ansatz stellt eine konsistente, präzise Farbwiedergabe sicher und ermöglicht die maximale Performance der S-RACE® Sublimationstransferpapiere.

Für alle, die ihr Farbmanagement weiterentwickeln, ihren Sublimations-Workflow verfeinern oder ein maßgeschneidertes ICC-Profil erstellen lassen möchten, stehen kompetente technische Unterstützung und fachkundige Beratung zur Verfügung.

Video 3

Bedruckbare Seite von S-RACE®

Die korrekte Identifizierung der bedruckbaren Seite ist ein entscheidender Faktor für hochwertige Ergebnisse im Farbsublimationsdruck. S-RACE® Sublimationspapiere besitzen eine eindeutig definierte, beschichtete Vorderseite, die speziell für optimale Tintenaufnahme und maximale Farbbrillanz entwickelt wurde.

Beim Öffnen der Verpackung erkennen Sie die bedruckbare Seite an ihrem leicht gelblichen Farbton sowie an der matten, mikroporösen Beschichtung, die kein Licht reflektiert. Die Rückseite hingegen ist heller, unbeschichtet und zeigt eine deutliche Lichtreflexion, sobald sie leicht geneigt wird – ein klares Indiz dafür, dass sie nicht für den Druck vorgesehen ist.

Diese einfachen visuellen Prüfmethoden – Farbton und Reflexionsverhalten – unterstützen eine korrekte Handhabung des Sublimationstransferpapiers und sichern eine konsistente Druckqualität.

Video 4

Trocknungszeit von S-RACE®

Die Trocknungsgeschwindigkeit von Farbsublimationstransferpapieren ist ein wesentlicher Faktor für eine effiziente Produktion. S-RACE® überzeugt durch eine mikroporöse Beschichtung, die eine äußerst schnelle Tintenaufnahme ermöglicht und die Trocknungszeiten im Vergleich zu herkömmlichen Sublimationspapieren deutlich reduziert.

Ein Wischfestigkeitstest verdeutlicht diesen Leistungsunterschied: Durch das Reiben eines gummierten Fingers über frisch bedruckte Bereiche in definierten Zeitabständen – sowohl bei Raumtemperatur als auch unter erhöhter Temperatur bis 55 °C – zeigt sich, dass S-RACE® konsistent schneller trocknet als das verwendete Vergleichspapier. Das Ergebnis sind stabilere Prozessabläufe, geringere Wartezeiten und eine erhöhte Produktionssicherheit.

Dank der verkürzten Trocknungszeiten trägt S-RACE® maßgeblich zur Reduktion von Zeit-, Energie- und Produktionskosten bei und ist somit die optimale Lösung für Hochgeschwindigkeitsumgebungen im Sublimationsdruck.

Video 5

So testen Sie S-RACE®

Präzise Testverfahren sind entscheidend, um das volle Leistungsvermögen der S-RACE® Farbsublimationstransferpapiere auszuschöpfen. Für belastbare Ergebnisse ist eine neutrale Druckumgebung erforderlich – ohne ICC-Profile, Linearisierung oder bestehende Farbanpassungen. Nur so lassen sich die tatsächlichen Materialeigenschaften des Papiers unverfälscht beurteilen.

Die optimalen Press- und Kalandereinstellungen hängen vom jeweiligen Substrat ab; grundsätzlich fördern höhere Kalandertemperaturen jedoch eine effizientere Farbstoffübertragung und intensivere Farbbrillanz. Während der Testphase sollten die optischen Dichten bewertet, geeignete Tintengrenzwerte festgelegt – um Koaleszenz zu vermeiden – sowie die Trocknungsgeschwindigkeit des Papiers überprüft werden. Diese Schritte ermöglichen die Ermittlung einer besonders stabilen und leistungsfähigen Konfiguration für Ihren Sublimations-Workflow.

Wird hingegen in einer bestehenden, bereits vorkonfigurierten Umgebung getestet, können Farbergebnisse verfälscht und die Performancevorteile von S-RACE® verdeckt werden. Eine saubere, kontrollierte Testkonfiguration gewährleistet präzise Benchmarks und eine optimale Ausgabequalität.

Video 6

Banding: Ursprung und Lösungen

Banding ist einer der häufigsten Druckfehler beim Farbsublimationsdruck. Um eine gleichbleibende Ausgabequalität zu gewährleisten, ist es wichtig, die Ursachen dafür zu kennen. Banding kann in Form von weißen Linien, dunklen Überlappungen, bidirektionalem Banding oder vertikalem Banding auftreten, wobei jede dieser Erscheinungsformen unterschiedliche technische Ursachen hat.

Der erste Schritt zur Fehlerbehebung ist stets eine Düsenprüfung, um eine stabile Tintenzufuhr zu gewährleisten. Funktionieren die Düsen einwandfrei, liegt die Ursache häufig in den Einstellungen des Medienvorschubs. Durch eine präzise Anpassung des Papiertransports lassen sich sowohl fehlende Linien als auch dunkle Überlappungen beheben – insbesondere dann, wenn kürzlich Papiertyp oder Druckparameter geändert wurden.

Bidirektionales Banding entsteht typischerweise durch eine fehlerhafte Ausrichtung der Druckkopfbewegung. Vertikales Banding hingegen ist oft auf Papierwellungen zurückzuführen, die vor allem bei hoher Tintenbelastung oder sehr dunklen Farben auftreten. Durch die Optimierung der Transporteinstellungen und die Sicherstellung einer gleichmäßig flachen Papierlage kann eine saubere, streifenfreie Druckqualität zuverlässig wiederhergestellt werden.

Video 7

Normklima

Die richtigen Klimabedingungen sind entscheidend, um mit S-RACE® Farbsublimationstransferpapieren konstant hohe Druckqualität zu erzielen. Als natürliches Material enthält Papier stets eine gewisse Restfeuchtigkeit; je nach Temperatur und relativer Luftfeuchtigkeit dehnen sich die Fasern aus oder ziehen sich zusammen. Diese Veränderungen können die Ebenheit, Stabilität und damit die gesamte Druckleistung beeinflussen.

Für Lagerung und Verarbeitung wird ein Standardklima von 23 °C und 50 % relativer Luftfeuchtigkeit empfohlen. Weichen die Bedingungen deutlich davon ab – häufig als „niedrig niedrig“ bzw. „hoch hoch“ bezeichnet –, steigt das Risiko von Papierverformungen. Solche Verformungen können zu positiver oder negativer Wölbung führen und damit Reibung am Druckkopf, Druckkopfschläge oder Transferstörungen verursachen, was die Prozesssicherheit erheblich beeinträchtigt.

Eine konsequent kontrollierte Umgebung stellt ein stabiles Papierverhalten sicher, reduziert Produktionsrisiken und ermöglicht optimale Ergebnisse im Farbsublimationsdruck.

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Unsere Antworten auf Ihre allgemeinen Fragen

Allgemeine FAQs

  • Welche Seite von S-RACE® ist die bedruckbare Seite?

    Zunächst einmal befindet sich auf unseren Kartons mit S-RACE®-Einzelblättern der Hinweis: „Bitte beachten Sie, dass die Oberseite (gelbliche Seite) die Druckseite ist. Drucken Sie nicht auf der helleren Seite!“

    Wenn Sie also den Karton öffnen, indem Sie den Deckel abnehmen, ist die nach oben zeigende Seite die zu bedruckende Seite. Falls das Papier im Karton verkehrt herum liegt, gibt es zwei Möglichkeiten, die bedruckbare Seite zu erkennen: Halten Sie ein Blatt Papier gegen das Licht – die bedruckbare Seite ist vollständig matt (aufgrund der mikroporösen Beschichtung), während Sie auf der Rückseite eine deutliche Lichtreflexion sehen können (die Rückseite ist nicht beschichtet).

    Eine zweite Möglichkeit besteht darin, das erste Blatt umzudrehen und die Farben des Papiers zu vergleichen. Die gelbliche Seite ist die bedruckbare Seite.

    Beachten Sie bitte auch, wie das Papier in Ihren Drucker eingelegt werden muss.

  • Was ist eine RIP-Software?

    Ein Raster Image Processor (RIP) ist eine Software, die alle notwendigen Module enthält, um Druckdateien für Ausgabesysteme,
    wie z. B. Großformatdrucker (LFP), zu „übersetzen“ (zu rastern). Dazu gehören Module für die Datenverwaltung, ICC-Profilierung, Farb- und Ausgabesteuerung, die 
    innerhalb der sogenannten Druckumgebung zusammengefasst werden können.

  • Was ist die Druckumgebung?

    Die Druckumgebung ist ein vollständiger Satz von Druckereinstellungen, mit denen der Bediener alle Dateien auf die gleiche Weise ausdrucken kann. Dazu gehören beispielsweise die Einstellungen für Geschwindigkeit, Auflösung des Druckers und Anzahl der Durchgänge. Darüber hinaus die Kalibrierung wie Linearisierung und Tintenbeschränkungen (pro Farbkanal und insgesamt). Schließlich auch das ICC-Farbprofil.

  • Was ist ein ICC-Farbprofil?

    Das ICC-Farbprofil zeigt einen 3D-Farbraum (L*a*b*) einer bestimmten Kombination aus Drucker, Tinte und Medium an, die in der Druckumgebung implementiert ist.

  • Wie kann ich meine eigene Druckumgebung einschließlich ICC-Farbprofilen erstellen?

    Erforderlich sind ein Farbmessgerät (Spektralphotometer) und eine Software zur Profilerstellung. Die wichtigsten Schritte zur Erstellung einer Druckumgebung sind:

    • Linearisierung (die Art und Weise, wie der Drucker die Tintenmenge steuert)
    • Festlegen einer Gesamt-Tintenbegrenzung
    • ICC-Profilerstellung
  • Welche Temperaturen und Transferzeiten werden empfohlen?

    FÜR DIE SUBLIMATION AUF HARTEN SUBSTRATEN

    Für den Farbsublimationstransfer mit S-RACE® auf harten Substraten sind Tests unerlässlich. Für die meisten Anwendungen empfehlen wir eine Transfertemperatur von ca. 190 °C. Zeit und Druck hängen von Größe, Material und Form des Substrats ab. Wir empfehlen, die Anweisungen des Originalherstellers des Substrats zu befolgen.

    Für Fotopaneel-Anwendungen von ChromaLuxe® oder Unisub® konsultieren Sie bitte das Support-Portal: www.starttosublimate.com

     

    FÜR DIE SUBLIMATION AUF TEXTILIEN

    Temperatur

    • Für den Farbsublimationstransfer mit S-RACE® sind höhere Kalandriertemperaturen vorteilhaft. Für beste Ergebnisse empfehlen wir eine Transfer-Temperatur von 205 °C bis 210 °C. Bei dieser Temperatur wird die Transferqualität verbessert, z. B. die optische Dichte und die Schärfe der Linien.

     

    Transferzeit

    • Die Sublimation mit S-RACE® bei 205 °C bis 210 °C erfordert nur eine Transferzeit von 25–40 Sekunden, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
    • Je nach Dicke (Grammatur) des Papiers und der Anwendung können die Transferzeiten variieren. Detaillierte Empfehlungen finden Sie in unserer Anleitung für die Verwendung
  • Gibt S-RACE® während der Sublimation nicht die gesamte Tinte / weniger Tinte ab?
    S-RACE Ink Vergleich
    • Warum sieht es so aus, als ob auf S-RACE®-Papier nach dem Sublimationsprozess mehr Tinte übrig bleibt als auf meinem früheren (quellfähigen) Sublimationspapier?
    • Verschwende ich Tinte, anstatt sie zu sparen?!
    • Bleibt wirklich mehr Tinte auf dem S-RACE®-Papier zurück oder ist das nur eine optische Täuschung?!

    Tests in unserer Analyseabteilung und unseren Anwendungslabors haben uns ein gegenteiliges Bild gezeigt.

    (1)  Die von unserer Analyseabteilung erstellten Mikroskop-Querschnitte/Seitenansichten zeigen S-RACE® und ein quellfähiges Papier vor und nach der Sublimation.

    • Dank der mikroporösen S-RACE®-Technologie dringt mehr Tinte in die Farbauftragsschicht und teilweise in die Rohbasis ein, wodurch die Tinte viel schneller trocknet und Sie noch bessere Ergebnisse erzielen, z. B. in Bezug auf die Schärfe der Linien.
    • Auf einem Papier mit quellbarer Technologie bleibt die Tinte größtenteils auf der Oberfläche, was zu einer längeren Trocknungszeit und einer geringeren Qualität führt.
    • Allerdings sind auf beiden Papieren nach dem Sublimationsprozess Tintenrückstände sichtbar. Auf S-RACE®-Papier bleibt nach dem Sublimationsprozess optisch mehr Tinte zurück als auf dem quellbaren Papier.

    (2)  Die von unseren Anwendungslabors erstellten Grafiken zeigen Linearisierungsmessungen der optischen Dichten (OD), die ohne Einschränkungen oder Profile (Tintenkanalausgabe 0–100 %) erstellt und mit einer RIP-Software konvertiert wurden. Auf der linken Seite S-Race® von oben nach unten mit den Prozessfarben CMYK im Vergleich zu Konkurrenzpapieren auf der rechten Seite.

    • Wie Sie deutlich sehen können: Durch die Verwendung von S-RACE®-Sublimationspapier können Sie höhere optische Dichten erzielen oder Ihren Tintenverbrauch reduzieren, wenn Sie Ihr bisheriges Druckergebnis erreichen möchten.
    • Der Grund dafür liegt im Verhalten des Papiers beim Aufnehmen und Abgeben von Tinte. Dies hängt mit der unterschiedlichen Technologie der mikroporösen und quellbaren Farbauftragsschichten zusammen.
    • Um diese Vorteile zu erzielen, empfehlen wir mindestens eine neue Linearisierung oder sogar eine neue Druckumgebung. Bitte werfen Sie auch einen Blick auf unsere: Anleitung für die Verwendung

    Ergebnis: S-RACE® erreicht gleiche oder sogar höhere Werte der optischen Dichte. Aufgrund der mikroporösen Technologie kommt es zu dem optischen Phänomen, dass mehr Tinte auf S-RACE® zurückbleibt.

     

  • Warum wird für S-RACE® ein Normalklima in Lager- und Druckräumen empfohlen? 

    Papier ist ein Naturprodukt, das hauptsächlich aus Naturfasern besteht. Es weist eine gewisse Restfeuchte in den Fasern auf, die je nach den äußeren Bedingungen weiterwirken, sich ausdehnen oder zusammenziehen kann. Wenn wir über Klimabedingungen sprechen, testen wir Materialien unter drei verschiedenen klimatischen Bedingungen:

    Erstens: Niedrig/Niedrig, was 15 °C und 20 % relative Luftfeuchtigkeit bedeutet.
    Zweitens: Normales Klima mit 23 °C und 50 % relativer Luftfeuchtigkeit.
    Drittens: Hoch/Hoch bei 30 °C und 80 % relativer Luftfeuchtigkeit. 

    Aber was bedeutet das und welche Auswirkungen kann es haben, wenn man dieses Normklima nicht einhält? 

    • Eine positive Wölbung (nach oben) kann z. B. beim Drucken dazu führen, dass der Druckkopf am Papier reibt oder im schlimmsten Fall auf das Papier trifft und es zu einem Druckkopfcrash kommt. 
    • Eine negative Wölbung (zur Rückseite) kann z. B. beim Transferverfahren mit einer Flachbett-Heißpresse dazu führen, dass beim Schließen der Heißpresse das Heizelement auf das Papier trifft und es verbiegt, was zu Ausschuss führt. 

    Aufgrund dieses normalen Papierverhaltens empfehlen wir, das Material nur in der Originalverpackung zu lagern und unter normalen klimatischen Bedingungen (23 °C, 50 % r. F.) zu verarbeiten. 

  • Welchen Einfluss hat ein Wechsel des Substrats?

    Die folgenden Punkte beeinflussen das Ergebnis:

    • Oberflächenstruktur
    • Opazität
    • Weißpunkt
    • Reaktionszeit
    • Neigung zum Vergilben
    • Schrumpfung von Textilien
    • Ausdehnung von Metallplatten

    Diese Punkte müssen bei der Erstellung der Druckumgebung berücksichtigt werden.

     

  • Warum ist ein schnell trocknendes Sublimationspapier vorteilhaft?
    • Da die Geschwindigkeiten von Sublimationsdruckern auf dem Markt immer weiter steigen, ist es umso wichtiger, dass das Papier auch ohne zusätzliche Heizelemente schnell trocknen kann.
    • Die klassische quellfähige Tintenaufnahmeschicht trocknet langsamer als eine mikroporöse Tintenaufnahmeschicht (S-RACE®), die viel schneller trocknet.
    • Mit einem schnell trocknenden Sublimationspapier haben Sie die Möglichkeit, Ihre Produktivität zu steigern und Energiekosten zu sparen, indem Sie die Temperatur der Heizelemente senken oder diese sogar ausschalten.
  • Wie kann ich verhindern, dass sich das Papier wellt?
    • Durch Ermittlung der maximalen Gesamtfarbdeckung.
    • Lagerung und Produktion unter Normalklima (23 °C / 50 % rel. Luftfeuchtigkeit)
    • Optimale Einstellung der Spannung im Drucker.
  • Welche Grammaturen sind verfügbar und was bedeuten die Unterschiede?

    Je nach Anwendung gelten unterschiedliche Anforderungen an das Papier:

    Mode / Wohnkultur:

    • Gängige Grammaturen: 40–60 g/m²
    • Maschinentyp: Industrie
    • Tintenmenge: gering
    • Besondere Anforderung: maximale Laufmeter pro Rolle

     

    Sportbekleidung / Beschilderung / Universelle Anwendungen:

    • Gängige Grammaturen: 65–100 g/m²
    • Maschinentyp: LFP / industriell
    • Tintenmenge: hoch
    • Besondere Anforderung: Thermoklebefolien für elastische Textilien

     

    Harte Substrate / Merchandise:

    • Gängige Grammaturen: ~120 g/m²
    • Maschinentyp: LFP-/Desktop-Drucker
    • Besondere Anforderung: Einzelblatt / optimale Handhabung
  • Sublimation mit fluoreszierenden Tinten

    Was unterscheidet sie von anderen Farben?

    • Diese Farben werden als Sonderfarben (Sonderfarben) verwendet. Im Gegensatz zu allen anderen Druckfarben werden sie NUR linearisiert, können und werden jedoch nicht in das ICC-Profil aufgenommen.

     

    Wie können die Farben verarbeitet werden?

    • Die Druckdaten müssen als Sonderfarbe erstellt werden, dann wird diese Sonderfarbe in der RIP-Software durch die fluoreszierende Druckfarbe mit einem Farbersatz ersetzt.

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